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Rundum zufriedene Gesichter, Erfolg macht glücklich!. Die Landesmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler sowie Jugend A in Göttingen waren für den TSV Kirchdorf die erfolgreichsten Titelkämpfe im Nachwuchsbereich. Einen Vizemeistertitel, drei Bronzeplätze, weitere vier Platzierungen unter den Top 8 in Niedersachsen und alle sieben Starter erzielten neue Bestzeiten. Landesvizemeister über 1500 Meter hört sich im ersten Moment nach einer alltäglichen und selbstverständlichen Leistung beim TSV Kirchdorf an. Nur das wie, muss etwas genauer erklärt werden. 15 Starter, Zeitverzögerung, nasskalt, so die Bedingungen. Mit dabei die beiden Kirchdorfer Renè Menzel und Fabian Koschoreck.
Nach 400 Meter lag Menzel noch auf Platz 11, eine Runde vor Schluss auf dem siebten Rang. Vorne wurde ordentlich Tempo gemacht und Renè drohte abzufallen. 250 Meter vor dem Ziel rief Trainer Pingpank seinem Schützling noch zu „du kannst Dritter werden“ und damit war der Ehrgeiz entzündet. Auf den letzten 120 Metern überspurtete Menzel fast alle vor ihm liegenden und kam bis auf 10 Meter an den späteren schon mehrfachen Landesmeister Paul Lennart Kruse aus Göttingen heran. 4:11,96 Minuten zeigte die Uhr, eine persönliche Steigerung von 13 Sekunden. Fabian Koschoreck lief als B Jugendlicher in diesem Rennen auf den 13ten Rang und verbesserte seine Bestzeit von 4:29 auf 4:19,18 Minuten. Damit verfehlte Fabian die DM Qualifikation lediglich um 6 Sekunden. Ein Tag später versuchte sich Renè Menzel noch über die 800 der MJA. Couragiert ging er in der Spitze mit und wurde mit 1:59,46 Minuten und dem sechsten Rang belohnt. Auch dies eine Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um 4 Sekunden und nur 2,5 Sekunden von der DM Qualifikation entfernt.
Nach seinem Landesmeistertitel in der Vorwoche war Simon Seelemeyer bei den Schülern M14 voller Tatendrang. Hinderlich  war dabei nur das nasskalte Wetter. Über 100 Meter steigerte sich Simon Seelemeyer im Vorlauf auf gute 12,30 Sekunden. Im Endlauf rettete sich Simon nach einem verhaltenen Start auf den sehr guten dritten Rang in 12,40 Sekunden. Im Weitsprung verfehlte Simon nur knapp seine Bestweite und schaffte mit 5,41 Metern einen guten Satz, der ihm den dritten Rang bescherte. Im Speerwurf wirkte Simon am Ende des Tages kraftlos, was bei diesem Mammutprogramm auch normal war. Simon konnte nicht die erhofften 40 Meter werfen, schaffte jedoch mit 34,48 Metern immer noch den siebten Rang in Niedersachsen. Fynn Schwerdtner wusste über 1000 Meter der Schüler A M14 zu überzeugen. In einem kompakten Rennen mit 20 Schülern lief Fynn auf den zehnten Rang eine neue persönliche Bestzeit von 3:02,11 Minuten.
Einzige weibliche Teilnehmerin des TSV Kirchdorf bei diesen Landesmeisterschaften war Svenja Pingpank in der W14 über 2000 Meter. Mit dem Zusammenlegen der Läufe W14 (18 Teilnehmerinnen) und W15 (5 Teilnehmerinnen – warum dies so ist, sollten sich ein paar Trainer mal hinterfragen!) und damit einem Verstoß der allgemeinen Ausschreibungsbestimmungen des NLV (wurde von der Wettkampfleitung überstimmt) war jegliche Meisterschaftstaktik, die man sich im Vorfeld zurechtgelegt hatte, hinfällig. Das Rennen wurde mit der Zusammenlegung schnell und nicht spannend, wie man es sich von Meisterschaftsrennen erhofft hatte. Svenja Pingpank steigerte ihre Bestzeit mit der schnellen Zeit von 7:06,55 Minuten um 8 Sekunden und wurde damit sehr gute aber undankbare Vierte in Niedersachsen.
Gleiches wurde dann über 3000 Meter getan, die Läufe der M14 und M15 wurden mit jeweils neun Athleten zusammengelegt. (Kommentar: Warum dies so entschieden wird, lässt bei mir als Trainer einige Fragen offen und widerspricht einiges, was man so als Trainer beim NLV lernt). In diesem Lauf wusste der jüngste Kirchdorfer Yannick Reihs zu überzeugen und machte bei diesen Meisterschaften den größten Leistungssprung. In der Schülerklasse M14 über 3000 Meter verbesserte sich Yannick um 27 Sekunden auf die neue persönliche Bestzeit von 10:12,23 Minuten. Für dieses Husarenstück wurde Yannick zudem mit dem dritten Platz belohnt. Lucas Grunz (M15) wusste in diesem Rennen auch seine Leistung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen. In 10:08,10 Minuten verbesserte Lucas sich um 9 Sekunden. Auch in diesem Rennen überzeugte Lucas mit seiner Ausdauerfähigkeit und sammelte fast das gesamte Feld von hinten ein und wurde mit dem vierten Platz belohnt.

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